Sie sind hier:

Geburt mit Doula

Vorteile einer Begleitung

Welche Frau braucht eine Doula?

Väter und Doula

Hebammen und Doula

Kosten der Begleitung

Eltern erzählen

Doulas in Deutschland e.V.

Allgemein:

Startseite




Geburt im Geburtshaus Rosenheim Juli 08

Es war bereits meine dritte Schwangerschaft und ich wusste schon, was alles auf mich zukam. Jedoch war die Angst viel größer, was alles schief laufen könnte, da ich schon zweimal das Glück hatte, absolut problemlose Schwangerschaften / Geburten erfahren zu dürfen.

Anja, meine Doula, hat mich immer wieder ‚aufgepäppelt’ und mir gut zugeredet, als ich mir zu viele Sorgen machte. Sie ließ mich im Geburtszimmer nie allein, wusste stets was zu tun oder zu sagen war und hat mich angespornt als ich aufgeben wollte.
Sie hat sich genauso über meine Fortschritte gefreut und über die Rückschläge geärgert wie ich.
Ohne meine Doula hätte ich diese Geburt nicht so schön empfunden.

Vielen Dank!

Herzlich Willkommen, Lucas Morgan!

_____________________________________


Krankenhausgeburt Altötting August 08

die Mama:

Mein Geburtserlebnis mit Anja war positiv!
Als ich mitten in den ärgsten Wehen war, wollte ich nur ganz allein sein, war aber sehr froh im Nachhinein, daß sie sich dazugesellte. Danke für Deine unaufdringliche Präsenz!
Ich hatte mich schon wochenlang auf tolle Massagen während der Wehen gefreut, aber dazu blieb gar keine Zeit ;-) alles ging so schnell.
Aber daß mein Körper wußte, was er zu tun hatte und daß meine 2. Geburt kein 2. Kaiserschnitt wurde, hatte ich sicher auch der Beruhigung zu verdanken, daß eine Doula da war, trotz der nicht so schönen Klinik.

Danke Anja!

der Papa:

Für mich war es eine unglaubliche Erleichterung, eine Doula zur Seite zu haben. Schon im Vorfeld hinderte das Wissen um die Anwesenheit einer Doula meine Nervosität erheblich. Ber der Geburt selbst war die Doula eine wertvolle Hilfe in rein praktischen Dingen (Erledigen diverser Handgriffe) als auch in psychologischer Hinsicht.
Anja beeindruckte mich sehr durch ihre ruhige, ausgeglichene und einfühlsame Art. Sie wartete ab, sie packte zu, sie sprach tröstende Worte, sie schwieg - was gerade erforderlich war, spürte sie ganz genau.
Nochmals vielen Dank hierfür!

Gunther 22.11.08

Willkommen zu Hause kleine Maus!

____________________________________


Forumsbeitrag im Internet

"Ich hatte bei meiner zweiten Geburt eine Doula und es war phantastisch. Ich würde - wenn es möglich ist - immer wieder mit (m)einer Doula die Geburt erleben wollen.
Psychisch und körperlich war meine Geburt sehr anstrengend (Beginn mit unerklärlichen Blutungen, Verlegung vom GH ins KH, schreckliche Atmosphäre dort) und ohne meine Doula wäre ich wahrscheinlich nicht zurecht gekommen. Sie war da, hat immer genau das richtige gemacht. Sie stand mir bei, als ich eine ätzende Entscheídung treffen mußte - aber sie war trotzdem immer dezent im Hintergrund. Sie hat darauf geachtet, dass ich was trinke, sie hat mich auf die Toilette begleitet. Sie hat mir ihren Berührungen dafür gesorgt, dass ich etwas entspannen konnte und dass die Schmerzen nicht gar so heftig waren. Sie hat nach der Geburt die Sachen für das Baby rausgesucht und auch meine hingelegt und mir beim anziehen geholfen und auch beim Duschen. Und das alles, ohne dass ich irgendwas gesagt habe. Sie wußte aus ihrer Erfahrung, was gerade gemacht werden kann oder gemacht werden muß.

Ich kannte sie vorher nicht. Wir haben uns einmal getroffen, um uns zu beschnuppern und lagen gleich auf einer Wellenlänge. Danach hatten wir noch 2 Treffen, in denen wir dann über die Geburten geplaudert haben.

Nach der Geburt gab es noch 2 Nachgespräche, und da meine Geburt nicht so optimal war, waren diese Gespräche sehr wichtig für mich.
Leider hat sie sehr weit von mir entfernt gewohnt (1,5 Stunden Fahrzeit), sonst wäre sie zu Beginn der Wehen zu mir nach Hause gekommen und wir wären (wenn dann die Wehen stärker geworden wären) gemeinsam ins Geburtshaus gefahren. Da das GH aber eh auf dem Weg in ihre Richtung lag, hatten wir beschlossen, uns erst dort zu treffen.

Meine Doula hat ihre Ausbildung selber bezahlt. Das ganze ist nicht wirklich billig. Sie sagte mir auch, dass man damit nicht reich wird. Es ist eher eine Berufung, ein Hobby. Pro Geburt (plus Gespräche davor und danach) hätte sie 450 EUR bekommen. Zuerst fand ich das viel, dann habe ich aber mal ihren Stundenlohn ausgerechnet, das ist echt nicht viel, eher eine kleine Aufwandsentschädigung.)
3 Wochen vor der Geburt und 2 Wochen danach war sie in Rufbereitschaft. Wenn man Kinder hat braucht man ein gutes soziales Netz, denn sie kann ja jederzeit zur Geburt gerufen werden.

Ich habe sie am Abend um 22 Uhr angerufen und sie hat sich gleich auf den Weg gemacht. Sie sagte zu Ihrem Mann: "Ich bin zum Frühstück wieder da." Sie war dann gegen 17 Uhr wieder zu Hause. Und gegen 14 Uhr hat sie zum ersten Mal zu Hause angerufen. Da muß dann auch die Familie mitspielen.

Ein Mann kann bei der Geburt alles das machen, was er auch ohne Doula machen würde. Meine Doula stellt sich komplett auf die Situation des Paares ein.

Ich war ja ohne Mann bei der Geburt, weil er bei unserem Großen war. Meine Doula war die ganze Zeit bei mir. Und als sie ein einziges Mal selber auf der Toilette war, da waren das schlimme Minuten für mich. Sie war mein Rettungsanker in der ganzen Zeit. Eventuell hätte ich sie im GH nicht so stark gebraucht, das kann ich nicht beurteilen, aber im Krankenhaus war sie für mich unentbehrlich. Und mein Mann (aber das trifft jetzt wirklich nur auf meinen Mann zu) hätte diese Aufgabe nicht erfüllen können.

Ich finde Doulas Klasse und leider gibt es noch viel zu wenige von ihnen."

DANKE, dass ich deinen Forumsbeitrag zitieren durfte!